MCTS Examen 70-536 – Value Types
Objective: Manage data in a .NET Framework application by using .NET Framework system types – Teil 1
Guten Tag,
Heute geht es los mit der Prüfungsvorbereitung. Es sei mir zuerst ein Hinweis auf die Microsoft-eigene Webseite mit vielen wissenswerten Informationen zum Examen gestattet: Infos zum Examen 70-536 auf Microsoft.com
Meine gelernten Inhalte sind als zusammenfassende Stickpunkte verfasst. Wer sich ernsthaft auf die Prüfung vorbereiten will, kommt aber wohl nicht um die Anschaffung eines Buches herum. Ich empfehle folgendes: MCTS Self-Paced Training Kit von Tony Northrup
Microsoft bietet übrigens für begrenzte Zeit wieder das Zweite Chance Angebot. Hierbei bekommt man beim Durchfallen die Wiederholungsprüfung umsonst. Das Ganze gilt bis 30. Juni 2009
Viel Spaß, Sascha Baumann
Value Types Allgemein
- Value Types sind die einfachsten Typen im .NET Typensystem (z.B. Numerische Type, Boolean).
- Der Hauptunterschied zu den Referenz-Typen (Reference Types) liegt darin, dass die Daten direkt im Stack abgelegt werden, und nicht referenziert werden.
- Sie leiten ab von der System.ValueType Basisklasse
- Außerdem leiten sie, obwohl es nur einfache Wertetypen sind, wie alle .NET-Typen von System.Object ab, und besitzen auch Methoden (z.B. ToString() ).
- Value Types werden unterschieden in Eingebaute Typen (Build-in), Benutzerdefinierte Typen (User-defined) und Enumarations.
- Eine Liste mit den gängigsten eingebauten Value Types kann hier gefunden werden, ergänzende Infos findet man auf Microsoft.com.
- Zwei Typen sind aus Performancesicht besonders zu empfehlen. Int32 bzw. UInt32 für Ganzzahlen, und der Type Double für Kommazahlen.
- Man kann Value Types auch Nullable definieren (Der Wert darf auch NULL sein). Hierfür ist zum Beispiel der Aufruf in C# : Nullable<int> i = null;
- Hat man einen Typ als Nullable definiert, stehen zwei weitere Methoden zur Verfügung. HasValue liefert True oder False zurück, je nachdem ob der Wert NULL ist oder nicht. Value liefert den Wert selbst zurück.
User-defined Value Types
- User-defined Types werden auch als Strukturen (Structures oder Structs) bezeichnet.
- Das Keyword zum Erzeugen ist struct.
- Structs sind Konstruktionen, die aus einfachen Value Types bestehen. Ein Beispiel ist der Typ System.Drawing.Point, der einfach aus zwei Integers besteht.
- Anstelle von Structs können meist auch Klassen verwendet werden, Structs sind aber in der Regel effizienter und weniger Speicheraufwendig und deshalb bei einfachen Strukturen vorzuziehen.
- Weitere Informationen findet man bei MSDN.
Enumerations
- Enumerations stellen Symbole bereit, die einen Wert repräsentieren. In C# würde man beispielsweise eine Aufzählung des Geschlechts so definieren: public enum Genders { Male, Female };
- Ich füge in der Regel bei Enumerations noch ein Symbol hinzu, das NULL entspricht und nenne es zum Beispiel NotSet.
- Visual Studio erkennt Enumerations automatisch, so kann bei Zuweisung eines Symbols einfach aus einer Liste erlaubter Werte ausgewählt werden.
- Mehr Information findet man auf MSDN.



29. Januar 2009 at 17:57
Schön erklärt
Wie nennt sich denn diese Zertifizierung, die Du machst und wo bekommt man Infos dazu?
30. Januar 2009 at 14:01
Hallo ! Es kommt drauf an, welche Infos Du brauchst. Ich hab ja am Anfang des Artikels einen Link auf die Microsoftseite zu Examen eingebunden und über einen Link dort kann man sich das ganze auch in deutsch anschauen. Ansonsten heißt das Ding hochoffiziell “MCTS EXAM 70-536 – Microsoft .NET Framework – Application Development Foundation” und ist der Startpunkt für Entwickler, die man irgendwann Microsoft Certified Professional Developer (MCPD) werden wollen
) Sascha